Eine grundlegende Voraussetzung für das Asset Management ist die Wandlung der Entscheidungsbildung von einer primär subjektiven hin zu einer ganzheitlichen, anlagenbezogenen Betrachtungsweise.
Die Erneuerung, der Betrieb und die Instandhaltung von Anlagen und Betriebsmitteln müssen dabei im Kontext ihrer Lebenszyklen gesehen werden, mit dem Ziel, den Gewinn und die Auswirkungen von gegenwärtigen und zukünftigen Investitionen zu optimieren.
Lebenszyklusbetrachtung als Bewertungsbasis
Die Lebenszykluskosten sind die kumulierten Kosten eines Produkts über seinen Lebenszyklus (EN 60300-3-3). In der Lebenszykluskostenrechnung werden die Zahlungsströme (Kosten und Erträge) über den gesamten Lebenszyklus berücksichtigt. Bei der Bestimmung des wirtschaftlich günstigsten Zeitpunkts einer Anlagenerneuerung bei gegebenen Kostenströmen ergibt sich das zeitliche Optimum aus der Lebensdauer mit den niedrigsten jährlichen Durchschnittskosten. Neben den rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten sind auch technische und Qualitätsfaktoren, z.B. unterbrechungsfreie Versorgung in Betracht zu ziehen. So ist der geeignete Mittelweg zwischen Abschöpfung des „Ertrags“ nach der Abschreibung und der optimalen Ausfallsicherheit zu finden.
Signion stellt mit der Asset Bewertung und der Asset Kalkulation erprobte Werkzeuge für das strategische und operative Asset Management bereit. Die Lösungen arbeiten eng mit den strategischen Systemen wie SAP / ERP, GIS und anderen Systemen unserer Kunden zusammen.