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Die ermittelten Handlungsrahmen aus der Asset Kalkulation lassen sich in der Asset Bewertung in eine priorisierte Rangfolge bringen.

Über vordefinierte, tabellengesteuerte Bewertungsschemata, deren Zustandsfaktoren und Gewichtung bedarfsgerecht konkretisiert, erweitert und angepasst werden, lassen sich die Wichtigkeit und der Zustand der Betriebsmittel berechnen und in Relation setzen.

Aus der ermittelten Zustands-/Wichtigkeitsmatrix ergibt sich eine priorisierte Rangfolge.

Die differenzierte Betrachtung von Instandhaltungskostendiagnosen und dynamische Instandhaltungsanalysen auf Basis relativer Beziehungen der Auftragsdaten oder auf Basis der Daten des Anlagevermögens optimieren die Instandhaltungsplanung.

Dabei werden auch Simulationen zur Optimierung von Instandhaltungsintervallen z.B. nach DVGW G495 unterstützt.

Asset Budgetierung
Die Umsetzung der Rangfolge erfolgt durch die nachgelagerte Asset Budgetierung. Zunächst stellt die Asset Simulation die langfristigen Auswirkungen der bisherigen Budgets auf die unternehmenskritischen Zielgrößen dar. Im Rahmen der Gesamtstrategie sind nun die mittelfristigen Budgets sparten- bzw. betriebsmittelbezogen festzulegen.

Die Bestimmung der konkreten Maßnahmen und deren Umsetzung erfolgt durch die Asset Budgetierung. Hier kommen die priorisierte Rangfolge aus der Asset Bewertung und die kaufmännischen Zielgrößen aus der Asset Kalkulation zur Anwendung, um die innerhalb eines Budgetjahres zu bearbeitenden Betriebsmittel zu bestimmen.

Eine übergreifende Budgetkonsolidierung führt die Betriebsmittel zu Maßnahmen zusammen. Dabei kommen neben ihren räumlichen bzw. topologischen Netzaspekten auch Mitwirkungsoptionen und Mitwirkungspflichten zur Berücksichtigung.

Ressourcenplanung
Durch die Abbildung des Ressourcenbedarfs für die vorgesehenen Instandhaltungs-, Planungs– und Erneuerungsmaßnahmen können Engpässe vermieden und die Umsetzung der Maßnahmen ressourcen- und bedarfsgerecht geplant werden.

Mögliche Bewertungskriterien für die Beurteilung des Zustands und der Wichtigkeit des einzelnen Betriebsmittel. Die Kriterien sind frei definierbar und abhängig von den vorhandenen Daten des Unternehmens.
Diagrammdarstellung nach dem Zustand (auf der horizontalen Achse) und der Wichtigkeit mit der Bewertung der Betriebsmittel auf Objektniveau.